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Pädagogisches Konzept

Pädagogisches Konzept


Was wir uns für die Kinder wünschen

- Zu lernen mit eigenen und fremden Gefühlen umzugehen.
- Trösten zu können und trösten zu lassen.
- Mit Freiheiten umzugehen und Grenzen anderer erkennen und akzeptieren zu lernen.
- Entscheidungen selber zu treffen und dafür verantwortlich zu sein.
- Lernen, dass ich Zeit und Ruhe brauche, um aus dem NICHTSTUN neue Kraft zu schöpfen.
- Geborgenheit, Verlässlichkeit, Anteilnahme und Hilfe in den vielfältigsten Situationen.

Was wir wollen

- Räume, in denen sich Kinder wohlfühlen.
- Die Gestaltung der gesamten Kita als Haus für Kinder:
- Aufteilung der Räume in Spielbereiche, die anregend wirken für die Bildung          kleiner Gruppen, die Geborgenheit vermitteln und Rückzugsmöglichkeiten bieten.

"Hilf mir es selbst zu tun"

Dies ist ein Hauptgedanke Maria Montessoris, nach deren Pädagogik wir schwerpunktmäßig arbeiten.

Das Kernanliegen der Montessori Pädagogik ist es, dem Leben zu helfen. Einerseits entspricht diese Pädagogik den neuesten neurologischen Erkenntnissen über hirngerechtes Lernen und andererseits erfüllt sie einen Auftrag zur ganzheitlichen Erziehung, die der heutigen Anforderung unserer Gesellschaft entspricht. Die Montessori Pädagogik ist nicht nur darauf ausgerichtet, Wissen zu vermitteln, sondern auch den Charakter des Kindes aufzubauen, die Zusammenhänge des Kosmos zu verstehen und seinen Platz darin mit der damit verbundenen Arbeit zu erkennen.

Tagesablauf

In unseren Gruppen steht der Grundsatz: „Hilf mir es selbst zu tun“
In allen drei Gruppen arbeiten wir nach dem Ansatz der Montessoripädagogik.
Die Gruppenleiterinnen haben alle eine zweijährige Zusatzausbildung in der Montessoripädagogik mit dem Abschluss des Montessori–Diploms.

Wenn morgens die Tagesstätte um 7.30 Uhr öffnet, kommen meist schon die ersten Kinder. Die Kinder helfen dann bei der Frühstückszubereitung, denn wir bieten ein Frühstücksbüffet an, welches jeden Morgen für die Kinder bereitgestellt wird. Die Eltern zahlen jeden Monat einen Unkostenbeitrag von 8,00 € und die Kinder brauchen kein Frühstück mit in den Kindergarten zu bringen.
Von Marmelade, Müsli, Wurst, Käse und frischem Obst und Gemüse, Knäckebrot und Brötchen bekommen die Kinder ein abwechslungsreiches Angebot.
Die Kinder helfen bei der Zubereitung und jedes Kind spült seine Sachen, dabei helfen sich die Kinder auch gegenseitig.

Bis ca. 9.15 Uhr sind alle Kinder der Gruppe anwesend. Es bilden sich spontan kleine Gruppen, die sich dann für verschiedene Aktivitäten innerhalb oder außerhalb der Gruppe entscheiden.
Wir arbeiten mit den Kindern situationsorientiert, d.h. wir greifen spontan Vorschläge oder Bedürfnisse, Ideen etc. auf. Wir achten auf sensible Phasen des einzelnen Kindes, um dann die Kinder entsprechend zu fördern.
Eines unserer Schwerpunkte ist die Sprachentwicklung, welche wir seit Jahren in verschiedenen Projekten verstärkt fördern.
Durch Beobachtungen versuchen wir herauszufinden: Wo steht das Kind? Was braucht es? Für uns ist es wichtig, das Kind mit seinen Fähigkeiten, Begabungen, Schwächen und seinem Temperament anzunehmen.
Diese auch zum Teil schriftlich festgehaltenen Beobachtungen sind dann auch immer Grundlage der Gespräche an unseren Elterngesprächstagen (2xjährlich).

Außerdem halten wir in einer BILDUNGSDOKUMENTATION die Entwicklung jedes einzelnen Kindes fest. Vor jedem Gesprächstag können die Eltern diese Dokumentation einsehen und mit den Erziehern besprechen. Am Ende der Kindergartenzeit bekommen die Eltern alle Unterlagen.

Im Laufe des Vormittages werden verschiedene Aktivitäten angeboten.
Es wird gebastelt, Experimente gemacht, Theater gespielt, geturnt in unserer Turnhalle, Musik gemacht und vieles andere mehr. In unserer Gruppe findet man relativ wenig vorgefertigtes Spielzeug, es wird viel mit Naturmaterialien (Sand, Wasser etc.) gespielt und auch bei Rollenspielen sehr viel Eigenkreativität von den Kindern entwickelt. Ansonsten findet man in den Gruppen alle Materialien der Montessori Pädagogik.

Einen Schwerpunkt legen wir in unsern Gruppen auch auf die Wahrnehmung, denn wir glauben, dass man alles was man über die Sinne begreift auch begreift.
Während der Zeit des freien Spiels können immer ca. drei Kinder alleine in die Turnhalle, auf unser Außengelände, ins Traumland oder auf den Flur. Die Kinder können mit diesem „unbeaufsichtigten“ Freiraum sehr gut umgehen und es entwickelt sich sehr viel Eigeninitiative und Selbstvertrauen.
Diesen unbeaufsichtigten Freiraum halten wir für unbedingt notwendig und entwicklungsfördernd.
Unsere Kinder wirken im sogenannten Schlusskreis, zum Ende des Vormittages, immer entspannt und fröhlich.
In diesem „Schlusskreis“, greifen wir noch einmal die Themen des vergangenen Vormittages auf, spielen Kreisspiele u.v.a.m.

Räumlichkeiten

Vier ca. 70 qm große Gruppenräume mit jeweils zwei Nebenräumen.
Zwei Waschräume innerhalb des jeweiligen Gruppentraktes.
Eine große Mehrzweckhalle, drei Wickelräume und drei Schlafräume.
Eine Küche, ein Büro, ein Seminarraum, ein Besprechungszimmer und einen Personalraum.